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Peru in 2019

Beantragte Projekte in 2019
J
101
Project
applications
K
86
Funded
projects
Finanzierte Projekte in 2019
Head of Section

Peru ist flächenmäßig das drittgrößte Land Südamerikas. Die Mehrheit der 32 Millionen Peruaner gehört indigenen Volksstämmen an. Die Bevölkerung nimmt rasant zu. 76 Prozent bekennen sich zur katholischen Kirche. Während sich in den Städten ein bescheidener Wohlstand entwickelt, herrscht in den ländlichen Gebieten und den Bergen oft bittere Armut, was zu einer Abwanderung in die urbanen Räume führt. Zerbrochene Familien und Drogensucht sind häufig die Folge der zunehmenden Landflucht. Hier fehlen der Ortskirche ausreichend Seelsorger, um den Nöten der Gläubigen gerecht zu werden. ACN engagiert sich in Peru deshalb verstärkt für die Förderung von Priesternachwuchs.

Wir fördern 20 Priesterseminare in Peru.

Das starke Bevölkerungswachstum und die zunehmende Armut im Land stellen die Kirche Perus vor große Herausforderungen. Es gibt einfach nicht genügend Berufungen. Stagniert die Zahl der Priester, können die Gläubigen nicht ausreichend betreut werden. Kritisch ist das Angebot an Seelsorge vor allem in den unwegsamen und riesigen Pfarreien im Bergland und im Amazonasgebiet. Aber auch in den rasch wachsenden Städten mangelt es an Priestern.

ACN half dem Diözesanseminar Nuestra Senora del Carmen in Huaura bei der Anschaffung von 50 Gebetsbüchern.
ACN half dem Diözesanseminar Nuestra Senora del Carmen in Huaura bei der Anschaffung von 50 Gebetsbüchern.

Aber ebenso spielen Katecheten eine wichtige Rolle in der Glaubensverkündung. Ihre Ausbildung wird ebenfalls von ACN gefördert. Zur Vertiefung des Glaubens stellen wir den Gemeinden zusätzlich katechetisches Material zur Verfügung. Außerdem unterstützen wir Ordensfrauen, die unter schwierigsten Bedingungen den Armen und Schwachen helfen und oft die einzige Hoffnung der Bevölkerung sind.

ACN fördert den Unterhalt von 31 Schwestern von der Kongregation der Siervas del Plan de Dios, die sich in der Ausbildung befinden.
ACN fördert den Unterhalt von 31 Schwestern von der Kongregation der Siervas del Plan de Dios, die sich in der Ausbildung befinden.

Hilfe für Ordensschwestern

Die Kongregation der Dienerinnen des Planes Gottes wurde 1998 in Lima gegründet. Die Schwestern – zumeist Ärztinnen, Pädagoginnen und Krankenschwestern – sind vor allem in der Glaubensverkündigung tätig, betreuen aber auch alte und notleidende Menschen. Zudem haben sie Schulen für Kinder mit Behinderungen gegründet, für die es in Lateinamerika zumeist keine Hilfe seitens des Staates gibt. So leisten die Ordensschwestern einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Kinder ihre individuellen Begabungen entwickeln können, gesellschaftliche Vorurteile abgebaut werden und die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Peru voranschreitet. Die Kongregation hat viele Berufungen und wird von ACN regelmäßig mit Ausbildungs- und Existenzhilfen unterstützt.