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Südsudan in 2018

Südsudan ist derzeit das drittärmste Land der Welt, auch weil hier seit 2011 ein blutiger Bürgerkrieg herrscht. Dahinter steht der brutale Machtkampf zwischen den Ethnien der Dinkas und Nuern, der rund ein Drittel der 13 Millionen Südsudanesen inzwischen heimatlos gemacht hat. Erst 2018 kam es zu einem Waffenstillstand und einer Einigung über die Machtverteilung im Land.

Obwohl seit 2018 neue Hoffnung auf Frieden im Südsudan aufkeimt, ist die Lage weiter labil. Auch für die Kirche, der es oft an finanziellen und personellen Ressourcen fehlt, um der leidgeprüften Bevölkerung beizustehen. Denn wie in vielen afrikanischen Ländern, ist auch im Südsudan die Priesterausbildung eine große Herausforderung. Genau hier greift die Hilfe von ACN. Wir fördern die Diözesen bei der Ausbildung von Priesteramtskandidaten und unterstützen Priester mit Mess-Stipendien. Gefördert werden auch Besinnungs- und Begegnungstage für Priester, damit sie geistlich und seelisch auftanken, neue Kraft schöpfen und so vor Überlastung geschützt werden.

Two old women at the Bidibidi refugee camp.
Zwei alte Frauen im Flüchtlingscamp Bidibidi.

Sommerakademie für südsudanesische Priester

2018 konnte ACN zwölf Priestern, die an südsudanesischen Priesterseminaren lehren, die Teilnahme an einem einmonatigen Sommerkurs für Ausbilder in Rom ermöglichen. Pater George, einer der Teilnehmer, berichtet: „Der Monat, den wir in Rom verbracht haben, war für uns eine wunderbare Erfahrung. Viele waren von der schweren Arbeit und den schwierigen Umständen in der Heimat erschöpft. Die Wirkung, die der Kurs auf die Ausbilder und die Studenten hatte, war unmittelbar spürbar“.

» Ein Monat in Rom hat uns innerlich wiederaufgebaut. «